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Ankündigung:

4. Juli 2010 – 14 bis 17 Uhr

Garten der Frauen

auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg

Einweihung des Erinnerungssteins für

Prof. Dr. Agathe Lasch

im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des

9. Geburtstages des Gartens der Frauen

Info: Einladung

22. April 2010 – 10.30 Uhr

Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers Allee 1

Feierliche Verlegung von zehn „Stolpersteinen“ auf dem Bürgersteig vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg – in Erinnerung an ehemalige Mitglieder der Universität, die in den Jahren 1933 bis 1945 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder ihrer politischen Aktivitäten Opfer des Nationalsozialismus wurden. Einer der zehn Stolpersteine erinnert an die erste Professorin an der Hamburgischen Universität, Agathe Lasch.

Info: Pressestelle der Universität Hamburg

Jörg Riecke [Rez.]: Mirko Nottscheid / Christine M. Kaiser / Andreas Stuhlmann (Hgg.): Die Germanistin Agathe Lasch (1879–1942). Aufsätze zu Leben, Werk und Wirkung. In: wla-online [28.02.2010]

Elisabeth Grabenweger: Zwischen Zentrum und Peripherie. Ein Sammelband über die erste Germanistikprofessorin Deutschlands (Rezension über: Mirko Nottscheid / Christine M. Kaiser / Andreas Stuhlmann [Hg.]: Die Germanistin Agathe Lasch (1879–1942). Aufsätze zu Leben, Werk und Wirkung. Nordhausen: Traugott Bautz 2009.) In: IASLonline [27.12.2009]

Mirko Nottscheid, Christine M. Kaiser, Andreas Stuhlmann (Hg.): Die Germanistin AGATHE LASCH (1879–1942). Aufsätze zu Leben, Werk und Wirkung. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz 2009. [Auskunft. Zeitschrift für Bibliothek, Archiv und Information in Norddeutschland, 29 (2009) 1/2 + Bibliothemata. Hrsg. von Hermann Kühn, Michael Mahn, Johannes Marbach, Harald Weigel, Else Maria Wischermann, Bd. 22].

 

                         

Darin:

• Christine M. Kaiser: Zwischen "Hoffen" und "Verzagen". Die Emigrationsbemühungen Agathe Laschs. Ein Werkstattbericht. – S. 11–46.

• Ingrid Schröder: Agathe Lasch und die Hamburger Lexikographie. – S. 47–62.

• Andreas Stuhlmann: "Sprache ist Geschichte; Sprache bedeutet Geschichte". Agathe Lasch als Rezensentin. – S. 63–88.

• Matthias Harbeck, Sonja Kobold: Die Rekonstruktion einer Forscherbibliothek. Reste der Privatbibliothek Agathe Laschs an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. – S. 89–108.

• Mirko Nottscheid: Die Germanistin und Niederlandistin Annemarie Hübner (1908–1996). Zur wissenschaftlichen Biografie einer Hamburger Sprachforscherin zwischen Weimarer Republik und Nachwendezeit. Mit unveröffentlichten Briefen von Agathe Lasch. – S. 109–168.

• Moritz Terfloth: "Wer oder was ist bzw. war 'Lasch'?" Zur Benennung des Agathe-Lasch-Wegs in Hamburg. – S. 169–188.

• Dieter Möhn: Der Agathe Lasch-Preis. Memorial und Verpflichtung. – S. 189–203.

• Brit Bromberg: Agathe Laschs Korrespondenz in der Arbeitsstelle Hamburgisches Wörterbucharchiv (1917–1934). Ein Verzeichnis. – S. 205–242.

Christine M. Kaiser: "Ich habe Deutschland immer geliebt ..." Agathe Lasch (1879–1942) – Deutschlands erste Germanistikprofessorin an der Hamburgischen Universität. – In: Joist Grolle, Matthias Schmoock (Hg.): Spätes Gedenken. Ein Geschichtsverein erinnert sich seiner ausgeschlossenen jüdischen Mitglieder. Bremen: Edition Temmen 2009 [Hamburgische Lebensbilder in Darstellungen und Selbstzeugnissen, hrsg. vom Verein für Hamburgische Geschichte, Bd. 21].

Informationen und Bestellung

Sonja Kobold, Matthias Harbeck: "Aus der Bibliothek Agathe Lasch" – Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Berlin 2008 [Schriftenreihe der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin; 63].

Matthias Harbeck, Sonja Kobold: Spurensicherung – Provenienzforschung zur Bibliothek von Agathe Lasch. Ein Projekt an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. – In: Stefan Alker, Christina Köstner, Markus Stumpf (Hg.): Bibliotheken in der NS-Zeit. Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte. Göttingen, Wien: Vienna University Press bei V&R unipress 2008, S. 89–102. – Verlagsinformation

Christine M. Kaiser: Agathe Lasch (1879–1942). Erste Germanistikprofessorin Deutschlands. Teetz, Berlin: Hentrich & Hentrich 2007. 95 Seiten, 14 Abbildungen. 7,80 € (+ Versandkosten*) – Rezension

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Letzte Änderung: 07.06.2010