Neben zahlreichen Aufsätzen, die vor allem in Fachzeitschriften erschienen, veröffentlichte die Philologin Agathe Lasch vier umfangreichere Arbeiten:
- Geschichte der Schriftsprache in Berlin bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Dortmund: Verlag von Fr. Wilh. Ruhfus 1910.
- Mittelniederdeutsche Grammatik. Halle/Saale: Max Niemeyer Verlag 1914.
- Aus alten niederdeutschen Stadtbüchern. Ein mittelniederdeutsches Lesebuch. Dortmund: Verlag von Fr. Wilh. Ruhfus 1925. – 2. erweiterte Auflage. Hrsg. von Dieter Möhn und Robert Peters. Neumünster: Wachholtz Verlag 1987. —› BESTELLEN
- "Berlinisch". Eine berlinische Sprachgeschichte. Berlin: Verlag von Reimar Hobbing 1928.
Während ihrer Zeit in Hamburg erschienen des Weiteren die ersten sieben Lieferungen des "Mittelniederdeutschen Wörterbuchs", das sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Conrad Borchling herausgab. Bearbeitet hat Agathe Lasch diese Lieferungen allerdings weitgehend alleine; lediglich die fünfte Lieferung führt Conrad Borchling als Bearbeiter mit auf. Die erste Lieferung des "Hamburgischen Wörterbuchs", mit dessen Vorarbeiten Agathe Lasch ab 1917 beschäftigt war, erschien allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg (1956).
Ab 1923 bearbeitete Agathe Lasch zusammen mit Wilhelm Seelmann die kommentierten Bibliographien für die niederdeutschen Mundarten und die niederdeutsche Literatur der Jahre 1920 und 1921 in den "Jahresberichten über die Erscheinungen auf dem Gebiete der germanischen Philologie". Die Bibliographien für die Jahre 1922 bis 1925 erstellte sie dann alleine.
Darüber hinaus gab Agathe Lasch gemeinsam mit Conrad Borchling und Robert Petsch ab 1925 die Reihe "Hamburgische Texte und Untersuchungen zur deutschen Philologie", mit Conrad Borchling und Otto Mensing die Reihe "Sprache und Volkstum. Arbeiten zur niederdeutschen Sprachgeschichte und Volkskunde" heraus. |